Was ist Trauer?
Wir wissen um die Endlichkeit des irdischen Lebens. Und doch fällt es uns schwer, die Realität zu akzeptieren, wenn ein Mensch stirbt, der uns ans Herz gewachsen ist.
Das hätte für unsere Psyche nachweislich ernste Folgen, wenn es nicht einen Weg gäbe, die Situation nach und nach zu bewältigen: den Weg der Trauer. Mit ihr verarbeiten wir den schwersten aller denkbaren Verluste, den Verlust eines geliebten Menschen.
Trauer und Tränen, das sind für uns lebensnotwendige Reaktionen, um den Weg in das eigene Leben zurückzufinden. Statt in Fassungslosigkeit zu verharren, werden wir aktiv: Wir denken an den Menschen, der uns lieb war, ehren ihn mit symbolischen Handlungen und lernen, ihn in unserer Erinnerung zu bewahren und den Verlust auf diese Weise besser zu ertragen. Trauerarbeit braucht immer ihre Zeit, und oft zehrt sie an Körper und Seele. Und doch ist sie gleichzeitig eine unverzichtbare Quelle für die eigene Lebenskraft.
Trauer und Tränen, das sind für uns lebensnotwendige Reaktionen, um den Weg in das eigene Leben zurückzufinden. Statt in Fassungslosigkeit zu verharren, werden wir aktiv: Wir denken an den Menschen, der uns lieb war, ehren ihn mit symbolischen Handlungen und lernen, ihn in unserer Erinnerung zu bewahren und den Verlust auf diese Weise besser zu ertragen. Trauerarbeit braucht immer ihre Zeit, und oft zehrt sie an Körper und Seele. Und doch ist sie gleichzeitig eine unverzichtbare Quelle für die eigene Lebenskraft.
Trauer ist ein natürlicher und zugleich sehr persönlicher Prozess. Jeder Mensch erlebt sie anders – in seiner eigenen Zeit, auf seine eigene Weise und mit ganz unterschiedlichen Gefühlen. Neben Schmerz und Verlust können auch Dankbarkeit, Erinnerungen oder Momente der Ruhe ihren Platz finden. Es gibt dabei kein „richtig“ oder „falsch“ – wichtig ist, sich selbst den Raum zu geben, den man braucht.
Gerade in der ersten Zeit nach einem Verlust kann es entlastend sein, nicht allein zu sein. Gespräche mit vertrauten Menschen, aber auch mit erfahrenen Begleiterinnen und Begleitern können helfen, die eigenen Gedanken zu ordnen und einen individuellen Weg durch die Trauer zu finden. Unterstützung anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein wichtiger Schritt, um mit dem Erlebten umzugehen.
Neben unserer persönlichen Begleitung stehen Ihnen verschiedene Beratungsstellen zur Seite, die wir für Sie zusammengestellt haben. Dazu gehören unter anderem Trauerberatungen, Selbsthilfegruppen, kirchliche Ansprechpartner sowie spezialisierte Einrichtungen für unterschiedliche Lebenssituationen. Sie bieten Gespräche, Austausch und Halt – ganz nach Ihrem persönlichen Bedarf.
Gerne helfen wir Ihnen dabei, die passende Anlaufstelle zu finden und stehen Ihnen auch über die Bestattung hinaus unterstützend zur Seite.
Beratungsstellen auch für Kinder und Jugendliche
- Selbsthilfe im Kreis Unna
- Hospizgruppe Werne e.V.
- Familiennetz Werne
- Young Wings
- AGUS e.V. – Beratung und Unterstützung für Suizidtrauernde
- Leuchturm ON Online - Beratung für Kinder & Jugendliche für Suizidtrauernde
- Hope's Angel - Begleitung für Familien beim Tod des Babys in der Schwangerschaft und pränatal-medizinischer Diagnose

